Filme 2018

The Human Scale

Andreas Dalsgaard / 77 min / 2012 /  Englisch mit engl. UT

20.09.2018 – 19:30 Uhr / Stadtgarten, Dalbergsweg 2a – mit dem Fahrradkino!!

The Human Scale hinterfragt unsere Städteplanung: Werden Städte für Menschen oder längst nur noch für Autos gebaut? In welcher Beziehung stehen die Stadtbewohner*innen zum urbanen Raum um ihn herum? Vermindert sich unsere Lebensqualität durch die stetig wachsenden Betonwüsten? Begleitet vom dänischen Architekt Jan Gehl wirft der Film einen kritischen Blick auf öffentliche Plätze überall auf der Welt, wo die Lebensbedingungen von Fußgänger*innen und Radfahrer*innen bereits verbessert wurden oder noch eines Wandels bedürfen.

Klimaneutral wird der Film mit dem Fahrradkino gezeigt. Als Publikum seid ihr herzlichst eingeladen mitzuradeln, um den Strom für die Filmprojektion zu erzeugen. Das Energieradeln beginnt bereits 19:00 Uhr. Gerne kann auch das eigene Rad mitgebracht werden.

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Guardians of the Earth

Filip Antoni Malinowski / 86 min / 2017/ Deutsch mit engl. UT

24.09.2018 – 19 Uhr / Frau Korte, Magdeburger Allee 179

Der Klimawandel ist da. Wir alle sind mittendrin – doch die Folgen treffen die Menschen in unterschiedlichen Teilen der Erde auf verschiedene Weisen. Die dokumentarische Reise des Regisseurs startet mit dem Weltklimagipfel 2015 in Paris (COP 21): in nur elf Tagen sollen sich dort 20.000 Vertreter*innen aus 195 Ländern auf das erste globale Abkommen gegen den Klimawandel einigen. Der Film skizziert diese Aufgabe im globalen Maßstab – und wirft fragende Blicke hinter die Kulissen. 

Anschließend Gespräch mit Menschen von der Klima Aktion Thüringen (KAT), die die Diskussion um Klimagerechtigkeit hier vor Ort führen.

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Millions can walk

Christoph Schaub & Kamal Musale / 88 min / 2013 / Original mit dt. UT

01.10.2018 – 19:30 Uhr / Offene Arbeit, Allerheiligenstraße 9

Der Film zeigt hunderttausend Inder*innen, Landlose und Ureinwohner*innen – die Adivasi – deren Protestmarsch sie zu Fuß 400 Kilometer durch Indien führte. Sie reisten aus dem ganzen Land an, um gemeinsam für eine Existenz in Würde zu kämpfen und von der Regierung eine Landreform einzufordern. Die schicksalshafte Geschichte sowie die tägliche Realität der Teilnehmenden wird beleuchtet. Für alle steht fest: Sie werden ausharren, bis die Regierung auf ihre Forderungen eingeht. 

Mit diesem Film widmed die globale sich den Fragen von  alternativen Protestformen. Welche Möglichkeiten des sozialen Protests gibt es hier bereits und welche Erfahrungen ziehen wir daraus.

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The thinking garden

Christine Welsh / 35 min / 2017 / Original mit dt. UT

11.10.18 – 19:00 Uhr / Klanggerüst, Magdeburger Allee 175

Der Film erzählt die bemerkenswerte Geschichte einer Gruppe älterer Frauen in einem südafrikanischen Dorf, die einen Gemeinschafts-Garten gegründet hat: gegen die Armut, gegen den Hunger, für ein selbstbestimmtes Leben in einer ungewissen Zeit. Die Fraueninitiative unterstützt die von Arbeitslosigkeit betroffenen Familien oder ihre durch AIDS verwaisten Enkel*innen. Eine Dürre erschwert die anstrengende Arbeit zusätzlich, doch die Frauen lassen sich seit 25 Jahren nicht entmutigen: Sie streiten und feiern gemeinsam.

Im Anschluss Gespräch mit verschiedenen Akteur*innen zum Themenbereich „Gemeinschaftsgärten“ und „Ernährungssouveränität“.

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Días de lucha, días de luto – Arbeitskampf im Plastikmeer von Almeria

Aline Juarnez / 35 min / 2017 / Original mit dt. UT

18.10.18 – 19:30 Uhr / Café Duck Dich, Allerheiligenstraße 20

Das Plastikmeer von Almería (Spanien) ist Europas größte Anbaufläche für Treibhausgemüse. 100.000 migrantische Landarbeiter*innen arbeiten dort unter widrigsten Bedingungen in Gewächshäusern und Abpackhallen. Ausbeutung, Rassismus und Diskriminierung sind an der Tagesordnung. Der Film begleitet  22 Arbeiter*innen bei ihrem Protest mit der lokalen Landarbeitergewerkschaft SOC-SAT. Er gibt Einblick in die Zustände der landwirtschaftlichen Produktion und die Organisation von Widerstand.

Der Film wird begleitet von der Filmemacherin, die gemeinsam mit Interbrigadas  die Arbeiter*innen in Almeria unterstützen. Das Projekt Faire Mobilität des DGB-Bildungswerk Thür. e.V. und die FAU werden lokale Initiativen vorstellen.

Weitere Infos


Schools of trust

Christoph Schumann & Thomas Möller / 63 min / 2015 / Deutsch mit engl. UT

25.10.18 – 19:30 Uhr / Franz Mehlhose, Löberstraße 12 

„Wie sehen Lernorte aus, an denen die Kinder glücklich sind und an denen sie die Freiheit haben ihre natürliche Neugier ungestört zu entfalten?“ Mit dieser und noch mehr Fragen führt die Reise durch fünf Länder auf drei verschiedenen Kontinenten hin zu einzigartigen Modellschulen. Die Erfahrungen der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern werden Analysen von Wissenschaftler*innen und Bildungsexpert*innen gegenüber gestellt. Intuitiv erschließt sich ein schlüssiges Bild und eine neue Perspektive auf das Thema Bildung.

Im Anschluss Gespräch zum Thema freie Bildung und Schulneugründung mit Menschen, die das Thema hier in Erfurt selbst in die Hand nehmen wollen.

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Pre-Crime

Monika Hielscher & Matthias Heeder / 88 min / 2017 / Original mit UT

30.10.18 – 19:00 Uhr / Kleine Synagoge, An der Stadtmünze 5

Wie viel Freiheit sind wir bereit aufzugeben für das Zukunftsversprechen absoluter Sicherheit? Mit Hilfe von Big Data wird bereits heute von Polizeicomputern entschieden, ob wir gefährlich sind oder nicht. Predictive Policing nennt sich die Methode. Doch können wir uns auf das Urteil von Computern und Algorithmen wirklich verlassen? Auf einer Reise um die halbe Welt werden Menschen vorgestellt, die täglich mit dieser Technologie arbeiten und sie weiter entwickeln. Aber auch Menschen, die zu den Opfern dieser Technologie wurden.

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Das Gegenteil von Grau

Matthias Coers & Recht auf Stadt Ruhr / 90 min / 2017 / Deutsch mit engl. UT

05.11.18 – 19:00 Uhr / Radio F.R.E.I., Gotthardtstraße 21

Brachflächen, Leerstand, Anonymität, Stillstand – nicht alle zwischen Dortmund und Duisburg wollen sich damit abfinden. Im Gegenteil. Immer mehr Menschen entdecken Möglichkeiten und greifen in den städtischen Alltag ein. Ein Wohnzimmer mitten auf der Straße, Nachbarschaft, Gemeinschaftsgärten. Stadtteilläden, Repair Cafés und Mieter*inneninitiativen entstehen in den Nischen der Städte – unabhängig, selbstbestimmt und gemeinsam. Das Gegenteil von Grau zeigt unterschiedliche Gruppen, die praktische Utopien und Freiräume leben und für ein solidarisches und ökologisches Miteinander im urbanen Raum kämpfen.

Im Anschluss Gesprächsrunde mit Menschen vom Bündnis Erfurt für Alle und weiteren.

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Wir freuen uns über Filmvorschläge oder -wünsche für die nächste Globale 2019, schreibt uns gerne eine Mail an: erfurt@attac.de

 

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